DIE FANTASTISCHEN 5
Sonnenfinsternisse 2026–2028: fünf Evolutionsstufen vom ersten Wassermann-Signal bis zur gesellschaftlichen Verkörperung

Wem gehört die Zukunft?
Den Regierungen? Den Konzernen? Den Algorithmen? Den wenigen Menschen, die über immer größere Teile des weltweiten Vermögens, der Technologien, der Daten und damit über Macht verfügen?
Oder uns?
Uns Menschen. Uns vielen. Uns unterschiedlichen, eigenwilligen, schöpferischen Wesen, die irgendwann begreifen könnten, dass Zukunft nichts ist, was andere für uns bauen – und wir anschließend darin wohnen müssen.
Ich denke, genau das ist eine der großen Fragen unserer Zeit.
Und vielleicht erzählen die kommenden Sonnenfinsternisse davon.
Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Finsternissen. Nicht, weil ich glaube, dass eine Sonnenfinsternis irgendwo auf der Welt einen Präsidenten vom Stuhl schubst, eine Revolution auslöst oder ein politisches System zusammenbrechen lässt. Astrologie funktioniert für mich nicht wie eine kosmische Fernbedienung.
Aber Finsternisse markieren Zeiten, in denen etwas sichtbar wird, das längst in Bewegung geraten ist.
Und wenn wir auf die Jahre 2026 bis Anfang 2028 schauen, sehen wir einen bemerkenswerten astrologischen Entwicklungsbogen.
Vier Sonnenfinsternisse führen uns durch die Zeichen LÖWE und WASSERMANN.
Doch eigentlich beginnt die Geschichte schon früher.
Am 17. Februar 2026.
Deshalb sind es für mich inzwischen nicht mehr nur die „Fantastischen 4“.
Es sind die FANTASTISCHEN 5.
Fünf Sonnenfinsternisse.
Fünf Evolutionsstufen.
Und vielleicht fünf Kapitel einer Geschichte darüber, wie wir Menschen lernen müssen, Zukunft nicht nur zu erwarten – sondern sie mitzugestalten.
Warum Sonnenfinsternisse politisch so spannend sind
Seit der Antike wurden Sonnenfinsternisse mit Herrschenden, Königreichen, Staaten und gesellschaftlichen Umbrüchen verbunden.
Das ist astrologisch durchaus nachvollziehbar.
Die SONNE symbolisiert nicht nur unser persönliches Ich, unsere Lebenskraft und unseren schöpferischen Willen. In der Mundanastrologie steht sie auch für Herrschaft, Führung, Autorität und jene Menschen, die öffentlich Macht verkörpern.
Und ausgerechnet dieses Licht verschwindet während einer Sonnenfinsternis.
Für wenige Minuten stimmt etwas nicht mit der gewohnten Ordnung des Himmels.
Am helllichten Tag wird es dunkel.
Die Temperatur sinkt.
Tiere verstummen und erstarren.
Menschen werden aufmerksam.
Wer einmal eine totale Sonnenfinsternis erlebt hat, vergisst diesen Moment kaum.
Ich jedenfalls habe meine erste totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999 nie vergessen.
Für mich liegt darin ein wunderbares Bild für das Wesen einer Finsternis:
Etwas, das wir für selbstverständlich hielten, ist plötzlich nicht mehr selbstverständlich.
Und genau deshalb interessieren mich Sonnenfinsternisse auch politisch.
Nicht als Vorhersage einzelner Ereignisse.
Sondern als Zeitmarken gesellschaftlicher Entwicklung.
Sie können Fragen aufwerfen wie:
Wer besitzt Macht?
Wem haben wir sie gegeben?
Welche Autoritäten erkennen wir noch an?
Welche Systeme funktionieren nicht mehr?
Und was geschieht, wenn Menschen beginnen, ihre eigene Gestaltungskraft wiederzuentdecken?
1. EVOLUTIONSSTUFE
17. Februar 2026: DAS ERSTE WASSERMANN-SIGNAL
Eigentlich gehört diese Sonnenfinsternis noch gar nicht zur kommenden LÖWE–WASSERMANN-Finsternisreise.
Die Mondknoten befinden sich zu diesem Zeitpunkt noch auf der Achse FISCHE–JUNGFRAU.
Und trotzdem findet diese Sonnenfinsternis bereits im WASSERMANN statt.
Ich empfinde sie deshalb wie einen Prolog.
Wie ein erstes Klopfen an der Tür.
Hallo. Zukunft hier.
Der WASSERMANN gehört astrologisch zu den großen gesellschaftlichen Zeichen. Er erzählt von Gemeinschaften, Netzwerken, Erfindungen, Wissen, Technik, gesellschaftlichen Experimenten und der Fähigkeit, bestehende Ordnungen aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Doch WASSERMANN bedeutet für mich keineswegs automatisch eine paradiesische Zukunft.
Technologie, und das Internet können Menschen verbinden.
Sie können weltweit Wissen demokratisieren und Grenzen überwinden.
Sie können Menschen eine Stimme geben, die früher keine hatten.
Aber dieselbe Technologie und auch das wunderbare Internet können uns überwachen, manipulieren und kontrollieren.
Das geschieht jetzt schon täglich, zum Beispiel, wenn wir unsere Einkäufe mit Karte bezahlen – schwupp, kann man kontrollieren, was wir kaufen, was uns interessiert und mit wem wir uns treffen. Und der Algorithmen sorgen dann dafür, dass wir nur noch mit den Informationen und Narrativen versorgt, für die wir einkaufend und streamend interessierten. Und wieder schwupp befinden wir uns in einer für uns gebauten Blase, aus der wir die restliche Umwelt nicht mehr wahrnehmen können, wenn wir es nicht bewusst entscheiden.
Algorithmen können uns also Informationen zugänglich machen – oder bestimmen, welche Wirklichkeit wir überhaupt noch zu sehen bekommen.
Künstliche Intelligenz kann Wissen für Millionen Menschen verfügbar machen – oder Macht und Vermögen in den Händen einiger weniger konzentrieren.
Das ist eine der Fragen, die mich persönlich am meisten beschäftigen.
Führt uns die technologische Revolution in eine freiere Gesellschaft – oder wieder in einen neuen Feudalismus von dem wir glaubten, uns schon befreit zu haben?
Wollen wir mitgehen in eine Welt, in der einige wenige über die Infrastruktur verfügen, von der Milliarden Menschen abhängig sind?
Die Sonnenfinsternis vom Februar 2026 gibt darauf keine Antwort.
Aber sie stellte schon die Frage.
2. EVOLUTIONSSTUFE
12. August 2026: DAS ERWACHEN DES SOUVERÄNEN ICHS
Dann wechselt die Bühne.
LÖWE.
Und plötzlich geht es um etwas, das wir dringend brauchen, bevor wir überhaupt von einer neuen Gesellschaft sprechen können:
den eigenständigen Menschen.
LÖWE fragt:
Wer bist DU?
Wofür stehst DU?
Was willst DU erschaffen?
Was bringst DU in diese Welt, das niemand auf genau dieselbe Weise hineinbringen kann?
Das klingt zunächst sehr individuell.
Ist es auch.
Aber genau darin liegt für mich die politische Sprengkraft dieser Sonnenfinsternis.
Denn eine demokratische, freie Gesellschaft braucht keine Follower*innen, keine Untertan*innen. Sie braucht Menschen, die sich selbst als relevant begreifen.
Es gibt keine Selbst bestimmte Zukunft, wenn wir darauf warten, dass irgendeine Autorität uns erklärt, was wir denken und wie wir handeln sollen. Das hatten wir in Deutschland vor noch nicht einmal 100 Jahren schon...
Glaubst du, es reicht, wenn wir Konsument*innen bleiben, deren gesellschaftliche Aufgabe darin besteht, zu arbeiten, zu kaufen und alle paar Jahre ein Kreuz auf einen Wahlzettel zu setzen.
Eine lebendige Gesellschaft der Zukunft braucht KREATOR*INNEN und aktive, friedvolle Gemeinschaften.
Menschen, die selbständig und folgerichtig denken.
Menschen, die widersprechen.
Menschen, die gestalten.
Menschen, die Verantwortung übernehmen.
LÖWE erinnert uns daran, dass jeder Mensch diese schöpferische Würde besitzt.
Und vielleicht beginnt gesellschaftliche Veränderung genau dort:
in dem Moment, in dem ein Mensch aufhört, sich selbst für bedeutungslos zu halten.
Drei äußere Planeten haben inzwischen die Zeichen gewechselt
Diese Finsternisreise findet vor einem außergewöhnlichen astrologischen Hintergrund statt.
PLUTO bewegt sich seit Ende 2023-2043 durch den WASSERMANN.
NEPTUN wandert seit Januar 2026 für 14 Jahre durch den WIDDER.
URANUS hat im April diesen Jahres die ZWILLINGE betreten und 7 Jahre bleiben.
Astrologisch gehören diese Riesenplaneten zu unseren großen überpersönlichen Veränderungskräften.
Und nun wechseln alle drei innerhalb weniger Jahre in Zeichen, die unsere gesellschaftlichen Fragen geradezu herausbrüllen.
PLUTO im WASSERMANN:Wem geben wir Macht in einer vernetzten Gesellschaft? Wie können wir unsere Gesellschaft so transformieren, dass sie sich vom Feudalismus lossagt und zu kooperativen Gemeinschaften führt, in der alle vernetzt und zugleich frei sein können?
NEPTUN im WIDDER:Welche Vision vom Menschen wollen wir verwirklichen? Welche Stereotypen der Vergangenheit, welche Gewohnheiten des kriegerischen Daseins müssen wir auflösen und verändern?
URANUS in den ZWILLINGEN:Wie verändern sich Denken, Lernen, Medien, Sprache, Mobilität und Kommunikation in den nächsten sieben Jahren? Wie finden wir unsere Autonomie darin?
Das alles geschieht gleichzeitig.
Deshalb glaube ich nicht, dass wir uns lediglich in einer weiteren politischen Phase befinden.
Wir erleben einen SHIFT, eine Übergangszeit. Und Übergangszeiten sind unbequem.
3. EVOLUTIONSSTUFE
06. Februar 2027: DIE ZUKUNFT BRAUCHT STRUKTUR
Dann kehrt die Sonnenfinsternis in den WASSERMANN zurück.
Und damit reicht es nicht mehr, nur von Freiheit zu träumen.
Dann wird es anstrengend.
Denn Revolution ist vergleichsweise einfach zu rufen.
Doch was kommt danach?
Diese Frage wird erstaunlich oft vergessen.
Die Menschheitsgeschichte kennt genügend Revolutionen, in denen Menschen alte Herrscher vertrieben haben – und irgendwann feststellen mussten, dass Herrscher im neuen Gewand doch mit ebenso alten Vorsätzen und Plänenderen Plätze eingenommen hatten.
Ein Machtvakuum ist noch keine Demokratie.
Der Zusammenbruch einer Ordnung ist noch keine bessere Ordnung.
Und Freiheit ohne Verantwortung kann sehr schnell zur Freiheit der Stärksten werden.
Genau deshalb interessiert mich diese zweite WASSERMANN-Station so sehr.
Wir müssen über Strukturen sprechen.
Wie wollen wir leben?
Wie verteilen wir Macht?
Wie schützen wir Minderheiten?
Wie verhindern wir neue Monopole?
Wie organisieren wir Bildung?
Wem gehören unsere Daten?
Welche Entscheidungen dürfen Maschinen treffen?
Welche nicht?
Was muss gemeinschaftlich geregelt werden – und wo muss der einzelne Mensch frei bleiben?
Revolution ohne Vorstellung vom Danach ist noch keine Evolution.
4. EVOLUTIONSSTUFE
02. August 2027: AUS VIELEN ICHS KANN EIN WIR WERDEN
Und nun kehrt der LÖWE zurück.
Doch wir befinden uns nicht mehr am Ausgangspunkt.
Das souveräne Ich hat inzwischen erfahren, dass es allein die Welt nicht verändern wird.
Jetzt beginnt etwas anderes:
Vernetzung.
Freundschaften.
Gruppen.
Initiativen.
Bewegungen.
Politische Gemeinschaften.
Zukunftskreise.
Und genau hier liegt für mich eine der schönsten Möglichkeiten der LÖWE–WASSERMANN-Achse.
Ein wirklich starkes WIR entsteht nicht dadurch, dass alle gleich werden.
Im Gegenteil.
Ich wünsche mir keine Gesellschaft, in der Individualität im Kollektiv verschwindet.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der eigenständige Menschen sagen können:
Ich bin ich. Du bist du. Wir müssen nicht gleich sein, um gemeinsam etwas zu bewegen, aber uns als ebenbürtig anerkennen.
Vielleicht ist das eine der schwierigsten demokratischen Voraussetzungen überhaupt.
Es ist nicht leicht, Unterschiedlichkeit auszuhalten, zu streiten, ohne zu vernichten.
Zuzuhören, ohne sich selbst aufzugeben.
Kompromisse zu schließen, ohne die eigene Würde zu verkaufen.
Und gemeinsam zu handeln, obwohl niemand hundertprozentig dasselbe denkt.
Denn die Macht der Vielen entsteht nicht aus Gleichschaltung.
Sie entsteht aus gegenseitigem Interesse füreinander, was wiederum Kooperation erst möglich macht.
5. EVOLUTIONSSTUFE
26. Januar 2028: FREIHEIT MUSS VERKÖRPERT WERDEN
Die letzte Sonnenfinsternis dieser Reise führt uns noch einmal in den WASSERMANN.
Und jetzt wird es ernst.
Denn irgendwann muss aus Ideen gelebte Wirklichkeit werden.
Dann müssen wir uns mit Macht beschäftigen.
Mit Besitz.
Mit Ressourcen.
Mit Abhängigkeiten.
Mit Geld.
Mit Kontrolle.
Und mit der Frage:
Was sind wir bereit, für unsere Bequemlichkeit an im Hintergrund arbeitende Mächte abzugeben?
Unsere Daten?
Unsere Privatsphäre?
Unsere Entscheidungsfreiheit?
Unsere Verantwortung?
Unsere politische Beteiligung?
Ich glaube, dass die Gefahr eines modernen Tech-Feudalismus real genug ist, um darüber zu sprechen.
Dabei will ich keine dystopische Prophezeiung propagieren, sondern zum Diskutieren und Unterscheiden anregen.
Technischer Fortschritt allein macht uns nicht frei.
Eine Gesellschaft kann hochmodern und gleichzeitig völlig autoritär sein.
Sie kann perfekt vernetzt und trotzdem zutiefst unfrei sein.
Sie kann uns jeden Wunsch per Knopfdruck erfüllen und gleichzeitig immer genauer wissen, wo wir sind, was wir kaufen, was wir denken und wovor wir Angst haben.
Deshalb brauchen wir etwas, das keine Maschine für uns übernehmen kann:
Gesunde Privatsphäre und gesellschaftliche Mündigkeit.
Und was hat das mit Revolution zu tun?
Sehr viel, aber vielleicht anders, als wir denken.
Revolution bedeutet für mich nicht Gewalt.
Sie bedeutet auch nicht, dass wir Menschen mit anderen politischen Überzeugungen bekämpfen müssen.
Und schon gar nicht bedeutet Freiheit, dass ich tun darf, was ich will, egal was mit anderen geschieht.
Freiheit, die auf dem Rücken anderer Menschen entsteht, ist keine Freiheit.
Echte Freiheit ist harte Arbeit.
Sie verlangt Selbstreflexion.
Bildung.
Verantwortung.
Mut.
Mitgefühl.
Und die Bereitschaft, die eigene Macht ebenfalls zu hinterfragen.
Das gilt auch für religiöse Systeme.
Religion selbst ist für mich nicht das Problem.
Der Glaube kann Menschen Kraft und Hoffnung geben.
Das Gebet gibt uns innere Einkehr und Ruhe.
Jede und jeder soll sein/ihre Religion leben, aber ohne andere zu missionieren. Der Glaube ist meiner Meinung nach eine sehr private Angelegenheit zwischen Gott und Mensch.
Problematisch wird es dort, wo von Menschen geschaffene religiöse Dogmen benutzt werden, um andere Menschen zu beherrschen.
Wo Männer sich auf Religion berufen, um den Frauen und Kindern Rechte, Bildung, Bewegungsfreiheit oder Selbstbestimmung vorzuenthalten.
Wenn Menschen verfolgt, eingesperrt oder getötet werden, weil sie anders glauben, anders leben oder anders lieben, ist das für mich absolut frevelhaft und hat nichts mit Religion zu tun.
Solche Herrschaftsmodelle gehören für mich nicht in die Zukunft, auf die wir zugehen.
Aber dasselbe gilt ebenso für politische Ideologien, wirtschaftliche Systeme und im Angesicht der digitalen Macht, der wir uns vielleicht zu sorglos unterwerfen.
Jede Struktur, als auch jeder Mensch, jede politische Macht, die behaupten:
„Du bist klein, dumm und nicht würdig. Wir wissen besser, was gut für dich ist.“ – können nicht das sein, was wir unter zukunftstauglich verstehen, oder?
Bestimmt brauchen wir keine Revolution gegen "jemanden"
Vielleicht liegt darin die tiefste Botschaft dieser Finsternisreise.
Wir warten so gern darauf, dass sich „die Welt“ verändert. Und sie tut es, aber wir bemerken es oft nicht oder zu spät.
Vielleicht verlangen diese fünf Sonnenfinsternisse deshalb gar nicht nach der nächsten Revolution gegen jemanden.
Vielleicht verlangen sie nach einer Evolution von uns.
Vom Untertanen zum mündigen Menschen.
Vom Follower zur CREATOR.
Vom einsamen Ich zum selbstbewussten Wir.
Von der Empörung zur Verantwortung.
Vom Protest zum Entwurf.
Von der Vision zur Struktur.
Und schließlich:
von der Idee zur konsequenten Verkörperung.
Die Zukunft gehört nicht automatisch den Guten
Das ist vielleicht die unbequemste Erkenntnis.
Astrologie verspricht uns keine bessere Welt.
PLUTO im WASSERMANN garantiert keine Demokratie.
URANUS in den ZWILLINGEN garantiert keine freie Information.
NEPTUN im WIDDER garantiert keine friedliche neue Vision vom Menschen.
Planeten nehmen uns unsere Entscheidungen nicht ab.
Sie beschreiben Zeitqualitäten.
Möglichkeiten.
Spannungen.
Entwicklungsräume.
Was wir daraus machen, bleibt unsere Aufgabe.
Und deshalb glaube ich an die Macht der Vielen.
Nicht an die Macht einer aufgebrachten, wütenden Masse.
Sondern an viele mündige Menschen, die begreifen, dass sie gemeinsam stärker sind als jeder Einzelne – und gleichzeitig wachsam genug bleiben, damit aus dem neuen WIR nicht die nächste Form der Unterdrückung entsteht.
Denn auch ein Kollektiv kann grausam sein.
Auch eine Revolution kann ihre Kinder fressen.
Auch Befreier können zu Herrschern werden.
Deshalb reicht Freiheit allein nicht.
Freiheit braucht ein achtsames und respektvolles Bewusstsein.
WEM GEHÖRT DIE ZUKUNFT?
Vielleicht ist das die Frage, die über den gesamten Finsternissen von 2026 bis 2028 steht.
Wenigen?
Oder vielen?
Denjenigen, die über das meiste Geld, die größten Plattformen und die leistungsfähigsten Technologien verfügen?
Oder einer Menschheit, die langsam begreift, dass sie selbst Bestandteil ihrer Zukunft ist?
Ich kenne die Antwort nicht.
Astrologie kennt sie ebenfalls nicht.
Aber vielleicht zeigt uns der Himmel, wann bestimmte Fragen nicht länger aufgeschoben werden können.
Und genau so verstehe ich diese Finsternisse.
Als fünf Evolutionsstufen:
Februar 2026: ERWACHEN: Die Zukunft meldet sich.
August 2026: BELEUCHTEN: Das souveräne Ich erwacht.
Februar 2027: BEFREIEN: vom Nicht Glauben an Veränderung. Die Zukunft braucht klare Strukturen.
August 2027: VERABSCHIEDEN: von Einzelherrschaften. Aus vielen eigenständigen Menschen kann ein kraftvolles Wir entstehen.
Januar 2028: VERBINDEN und VERKÖRPERN: Freiheit muss gelebt, geschützt und verkörpert werden.
Denn vielleicht ist das WASSERMANN-Zeitalter gar kein Paradies, das irgendwann über uns hereinbricht.
Vielleicht müssen wir erst zu den Menschen werden, die darin leben können.
DIE FINSTERNISREISE GEHT WEITER
Die Sonnenfinsternisse bilden für mich das große Rückgrat dieser Reise. Ganz bewusst habe ich die Mondfinsternisse, die diese Zeit ebenfalls begleiten, in diesem Artikel ausgeklammert.
Denn sie verdienen ihren eigenen Raum.
In vier Online-Webinaren werde ich die jeweilige Finsternis-Phase genauer betrachten: Sonnen- und Mondfinsternisse, ihre astrologischen Konstellationen und die Fragen, die sie für unsere persönliche und gesellschaftliche Entwicklung aufwerfen.
SoFi-Webinar-Termine:
17. August 2026 · 18:00 Uhr
1. Februar 2027 · 18:00 Uhr
26. Juli 2027 · 18:00 Uhr
24. Januar 2028 · 18:00 Uhr
Und während ich diese Zeilen schreibe, steht mein Live-Erlebnis unmittelbar bevor.
Am 12. August 2026 werde ich auf Mallorca sein und in den Himmel schauen.
27 Jahre nach meinem ersten totalen Sonnenfinsternis.
Ich bin gespannt, wie es sich diesmal anfühlen wird, wenn die SONNE verschwindet.
Und noch gespannter bin ich darauf, was wir Menschen aus der Zeit machen werden, wenn sie wieder erscheint.
Denn die Zukunft geschieht nicht einfach mit uns - Wir sind aktiv an ihr beteiligt.




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